Harninkontinenz – die Lösung!

Nach Abklärung durch Tierärztin oder Tierarzt lautet die Diagnose dann häufig: „Harninkontinenz auf Grund von Sphinkterinkompetenz“.

Harninkontinenz
ist das unfreiwillige Verlieren von Harn (Harnträufeln). Eine sehr häufig gesehene Form der Harninkontinenz wird durch eine Störung des Harnröhrenverschlusses verursacht. Der Verschlussmechanismus wird über einen so genannten Sphinkter (Schließmuskel) gewährleistet. Lässt seine Verschlussfähigkeit nach, wird unfreiwillig Harn verloren.

Da inkontinente Hündinnen häufig die gleichen Merkmale aufweisen, lassen sich bestimmte Risikofaktoren ausmachen:
Die Wahrscheinlichkeit, eine Sphinkterinkompetenz zu entwickeln ist umso höher, je mehr der folgenden Risikofaktoren zutreffen:

- große Rasse (über 20 kg Körpermasse)
- Kastration der Hündin
- übermäßiges Gewicht
- älter als 5 Jahre
- bestimmte Rassen (z.B.: Boxer)

Es passiert oft nur während des (seitlichen) Liegens und das heißt, es passiert meistens im Schlaf. Die dauerhafte Durchfeuchtung des Fells kann zu Farbveränderungen und Hautreizungen im Scheidenbereich führen. Nicht selten sind die betroffenen Hündinnen auch psychisch gestresst und neigen dann zu Verhaltensänderungen.

Therapie
Gut geeignet sind die sogenannten Sympathomimetika. Mit ihnen erreicht man bei vielen Hündinnen eine deutliche Besserung - und zwar innerhalb kurzer Zeit (ca. 1 Woche). Die besten Erfolge werden über den Wirkstoff Phenylpropanolamin berichtet: Meist kann 9 von 10 inkontinenten Hündinnen mit diesem Wirkstoff dauerhaft geholfen werden. Bei männlichen (kastriert oder nicht kastrierten Rüden) ist die Erfolgsquote immerhin noch zwischen 50% und 60%.

Vétoquinol
hat ein Medikament mit Phenylpropanolamin endlich auch in Österreich zugelassen. Vétoquinol hat schon sehr lange ausgesprochen gute Erfahrung mit der Arznei in England gehabt. Der Wirkstoff ist als Syrup zu erhalten. Die Verabreichung über das Futter wird dem Patientenbesitzer leicht gemacht. Man muss keine Tabletten mehr eingeben. Zudem ist mit einem flüssigen Arzneimittel die exakte Dosierung für jedes Körpergewicht und jede Therapiephase möglich.

Vorteile
sind der minimale Einfluss auf das Herz- Kreislaufsystem, der geringe Gewöhnungseffekt, die gute, spezifische Wirksamkeit und die leichte Dosierbarkeit.
Selbst bei Patienten, die schon lange andere Medikamente bekommen ist der Umstieg problemlos und erwünscht, weil es kaum Gewöhnungseffekte auf Phenylpropanolamin gibt.

Tipps
zur Therapie von Inkontinenz holen Sie sich bitte in ihrer Tierarztpraxis. Fragen Sie nach dem neuen Sirup von Vétoquinol.
Lassen Sie Ihre Hündin spätabends nochmals vor die Tür, damit die Blase vollständig entleert werden kann. Schränken Sie bitte niemals die Wasseraufnahme ein, und vermeiden Sie Übergewicht bei Ihrer Hündin.

Sie werden sehen dieses große Problem ist zu managen!

Fragen Sie in Ihrer Tierarztpraxis nach der Lösung gegen Harninkontinenz!

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